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Scham, Selbstwert, innere Blockaden

Porträt in leuchtendem Pink

Scham ist leise – aber mächtig.

Ein "zuviel" sorgt dafür, dass du dich zurückhältst, dich anpasst oder dich innerlich „abstellst“.

Viele Menschen wirken nach außen stabil – innerlich sind sie jedoch ständig mit ihrer Scham konfrontiert: 

Ich bin falsch.

Ich bin zu viel.

Ich bin nicht genug.

Woran du merkst, dass Scham zu mächtig ist:

  • Du schämst dich schnell und stark.

  • Du hast Angst, bewertet zu werden.

  • Du vermeidest Nähe oder wirst in Nähe plötzlich starr/kalt.

  • Du kannst schwer genießen, obwohl du es willst.

  • Du bist überkritisch mit dir, hart und fordernd.

  • Du fühlst dich in Beziehungen „unterlegen“ oder dauernd in Gefahr, abgelehnt zu werden.

Warum Scham so klebt:

Scham entsteht oft dort, wo Menschen früh gelernt haben: So wie ich bin, ist es riskant. 

Sie ist ein Schutzmechanismus – aber einer, der dich langfristig klein hält.

Therapie bedeutet hier nicht „wegmachen“, sondern verstehen, entkoppeln, neu lernen:

Selbstkontakt statt Selbstabwertung.

 

 

Was oft nicht hilft:

  • Positives Denken gegen ein inneres Alarmsystem

  • „Fake it till you make it“ (wirkt kurzfristig, bleibt brüchig)

  • Beziehungen aushalten, ohne dich zu zeigen

  • Genuss/Begehren moralisch wegdrücken (macht’s nur stärker oder tot)

 

Wie ich arbeite:

Wir schauen gemeinsam...

 

  • woher deine Schamlogik kommt,

  • wie sie dich steuert (Körper, Gedanken, Beziehungen),

  • wie du Selbstwert nicht nur verstehst, sondern erlebst,

  • wie du Grenzen, Nähe, Begehren und Genuss stimmiger integrierst – ohne Show, ohne „Therapie-Theater“.

Ablauf & Rahmen:

  • Ort: Nibelungengasse 11/7 Wien 1010 (Innere Stadt)

  • Erstgespräch: Klären, was los ist, was du brauchst, ob unsere Zusammenarbeit passt

  • Frequenz: meist wöchentlich oder 14-tägig (je nach Thema)

  • Mein Status: Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision (transparentes Arbeiten, fachlich begleitet)

 

Für wen es passt / nicht passt:

Passt gut, wenn du nicht nur „Tipps“, sondern echte Veränderung willst.

Passt nicht, wenn du eine Sofortlösung ohne Mitarbeit erwartest oder ausschließlich eine medizinische Akutversorgung brauchst (in Krisen: sofortige Akuthilfe).

Erstgespräch / 50 Min  /  € 67  / 1010 Wien

​FAQ

  • Was ist der Unterschied zwischen Scham und Schuld?

    Schuld bezieht sich auf ein Verhalten: „Ich habe etwas getan, das nicht okay war.“ Scham trifft die Person: „Mit mir stimmt etwas nicht.“ Schuld kann zu Wiedergutmachung führen – Scham führt oft zu Rückzug, Verstecken oder Angriff.

  • Ist das „normal“, dass ich mich schäme?

    Ja. Scham ist ein sehr menschliches Schutzgefühl, das Zugehörigkeit sichern soll. Problematisch wird sie, wenn sie dich dauerhaft klein hält, dich vom Genuss, von Nähe oder von dir selbst trennt.

  • Kann man über Sexualität/Begehren sprechen, ohne es peinlich zu machen?

    Ja. Wir sprechen darüber sachlich, respektvoll und in deinem Tempo. Du bestimmst, was du teilen willst – nichts wird forciert, nichts wird bewertet.

  • Was bedeutet „integrativ“ in der Therapie?

    Integrativ heißt: Wir schauen nicht nur auf Gedanken oder Symptome, sondern auf das Zusammenspiel aus Beziehungserfahrungen, Emotionen, Körper (Stresssystem), Lebensgeschichte und aktuellen Lebensbedingungen – und wählen daraus passende Methoden.

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